Gründung unseres Vereins FATA

Die Idee des Vereins entsteht im Sommer 2020, mitten in der Corona-Pandemie. Die ganze Welt ist im Ausnahmestand und ich lese viele Nachrichten aus dem Amazonasgebiet, besonders der kleinen Stadt Leticia. Warum Leticia, Amazonas, in Kolumbien? Ich bin in Leticia geboren und engagiere mich seit mehreren Jahren mit meinem Bruder Juan Pablo und meiner Familie mit mehreren Projekten in der Region. Die Amazonasregion war von Corona besonders betroffen, die indigene Bevölkerung hat keine Krankenhäuser, jedoch viel Menschenverkehr, der Amazonas fließt durch viele Länder in Südamerika. Ganze 3 Beatmungsmaschinen hat das Krankenhaus in Leticia, zu der die kolumbianische indigene Bevölkerung am Amazonas mithilfe eines Bootes mehrere Stunden benötigt.

Ich fühlte mich verzweifelt, wollte irgendwie helfen. Zuerst hatte ich meiner Tochter von meinen Gedanken erzählt, kurz darauf haben wir uns mit Nina Stegmann, einer Powerfrau, getroffen und ihr von dem Amazonas und der Situation erzählt. 2 Wochen später hatten wir unser erstes Zoom Meeting und wir waren entschlossen, etwas zu unternehmen. Wir wollten aktiv werden, um die Amazonasregion und deren Bevölkerung von Deutschland aus zu helfen. Nach Überlegung wie man am besten helfen könnte, kamen wir zu der Entscheidung, einen gemeinnützigen Verein gründen zu wollen. Die Idee hierbei war, unsere privilegierte Lage in Deutschland zu nutzen, um anderen Personengruppen in anderen Teilen der Welt zu unterstützen. 

Dass diese Aufgaben nicht einfach zu bewältigen sein wird, war uns (Nina, Leticia und Norvi) von Anfang an klar. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach Mitstreitern gemacht. Für Nina war es nicht schwierig, eine Gruppe von engagierten, qualifizierten und begeisterten Leuten zu finden, die dieses Projekt mit vorantreiben wollten. Nina konnte Katrin Schmidt für uns gewinnen, ein Marketing-Allrounderin, sie betreibt die Homepage und ist für unsere Kommunikation mit ihrem Bruder, Sebastian Schmidt, zuständig. Somit hatten wir neben dem Mutter-Tochter-Gespann ein Geschwisterpaar. Als nächstes kam Andreas Kleinke zu uns. Er ist für die Finanzen zuständig ist und brachte Disziplin und Ruhe mit in die Runde. Luis Blanco, gebürtiger Kolumbianer, war als Austauschstudent schon 2009 in Stuttgart, wo ich ihn erstmals kennenlernte. Nun arbeitet er hier in Deutschland in Köln. Und so sind wir nach vielen virtuellen Treffen und vielen gemeinsamen Arbeitsstunden am 24. April 2021 als eingetragener Verein in Deutschland entstanden.

Ich entschied mich 2021 zurück nach Kolumbien zu ziehen. Im Juni 2021 werde ich vor Ort in Leticia, Amazonas, sein, um von dort , die Projekte persönlich zu unterstützen.

Liebes FATA-Team, ich freue mich sehr und bin ALLEN unendlich dankbar für das Engagement von jedem von Euch. Es ist rührend diese Energie, Fleiß und Liebe bei der Arbeit in unseren regelmäßigen Treffen mitzuerleben. 

Zeit ist das Wertvollste was einen Menschen haben kann. Und ihr gibt unserem Projekt so viel von Eurer Zeit, deshalb sage ich heute DANKE!

Norvi Brendle Forero

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